Eva Monika Renk-Klenkhart ist die Category Managerin bei Palmers und für den Bereich Damenwäsche verantwortlich.
Warum ist Shapewear wieder so ein Thema geworden?
Wäsche ist längst kein Tabu mehr. Frauen legen heute nicht mehr nur Wert auf ihre eigene Erscheinung, es ist ihnen wichtig, dass auch ihre Outfits gut zur Geltung kommen. Es geht nicht mehr nur darum, Pölsterchen zu verstecken. Die Kleidung soll ins Blickfeld gerückt werden. Bei einem schönen Abendkleid oder aber auch einem anliegenden Strickkleid achtet man besonders darauf, dass sich nichts durchdrückt.
Wie haben sich die Materialien entwickelt?
Es gibt in diesem Bereich tolle Innovationen. Atmungsaktive, feste Mikrofaser ist heute so leicht, dass sie unter der Kleidung absolut unsichtbar ist. Die Abschlüsse werden geschnitten und mit Silikon verarbeitet. So kann nichts verrutschen. Ging es zuerst nur darum, zu kaschieren und zu modellieren, will man Shapewear jetzt auch als schönes Dessous tragen können. Es geht nicht um die reine Funktion.
Wie sieht das aus?
Diesen Sommer haben wir bei Palmers die Kollektion „Summer in Shape“. Wir verwenden einen Tüll mit hohem Elasthan-Anteil, der formt. Zur modischen Aufwertung haben wir uns der Trendfarbe Truffle in Kombination mit einem zarten Roséton bedient. Ein romantischer Print vollendet die Harmonie. Alles ist natürlich superflach gearbeitet.
In welchen Größen gibt es Shapewear?
Wir führen alle Größen von Small bis X-Large. Bei Palmers haben wir die Erfahrung gemacht, dass die meistverlangten Größen Small und Medium sind. Frauen, die von Natur aus schlank sind, sehen sich offenbar kritischer in den Spiegel.
